Für welche Anwendungen eignen sich KI-generierte Bilder besonders gut?
Generative KI eignet sich besonders gut für die Erstellung von Einzelbildern und sogenannten Stills.
Produkte können beispielsweise in unterschiedlichen Umgebungen, Lichtstimmungen und Anwendungssituationen visualisiert werden, ohne für jede Variante ein eigenes Fotoshooting durchführen zu müssen.
Besonders interessant ist KI für:
- Produktbilder und Produktinszenierungen
- Kampagnenmotive
- Social-Media-Content
- Hintergründe und Locations
- Lifestyle-Szenen
- Moodbilder
- illustrative Bildwelten
- Varianten bestehender Motive
- CD-konforme Bildwelten
- Styleframes und Konzeptvisualisierungen
Bei bekannten Motiven, alltäglichen Situationen und typischen Umgebungen lassen sich häufig sehr überzeugende Ergebnisse erzielen.
Können Produkte mit KI fotorealistisch dargestellt werden?
Grundsätzlich ja. Wie präzise ein Produkt dargestellt werden kann, hängt jedoch stark von seiner Form, seinem Design und den verfügbaren Referenzdaten ab.
Bei bekannten oder einfachen Produkten kann generative KI häufig sehr überzeugende fotorealistische Bilder erzeugen. Bei neuen, technisch komplexen oder individuell gestalteten Produkten kennt das verwendete KI-Modell jedoch die exakte Formensprache und die produktspezifischen Merkmale nicht automatisch.
Für eine realistische und markenkonforme Produktvisualisierung müssen deshalb geeignete Referenzdaten in den Workflow eingebunden werden. Dazu können Produktfotos, Designvorlagen, technische Daten oder vorhandene 3D-Modelle gehören.
Bei besonders hohen Anforderungen an Produktgenauigkeit und Konsistenz ist ein vorhandenes oder speziell erstelltes 3D-Modell weiterhin die zuverlässigste Grundlage.
Wann ist ein klassisches 3D-Rendering besser als ein KI-generiertes Bild?
Ein klassisches 3D-Rendering ist besonders dann sinnvoll, wenn ein Produkt exakt und reproduzierbar dargestellt werden muss.
Das betrifft beispielsweise technische Produkte, Maschinen, Medizintechnik, Verpackungen oder andere Produkte, bei denen Proportionen, Materialien, Farben und konstruktive Details genau definiert sind.
Ein 3D-Modell ermöglicht außerdem beliebig viele Perspektiven, Kamerawinkel und Bildvarianten auf einer kontrollierbaren Grundlage. Dadurch kann eine einheitliche Bildsprache über eine komplette Kampagne oder Produktserie hinweg aufgebaut werden.
KI-generierte Bilder sind dagegen besonders interessant, wenn schnell unterschiedliche Bildideen, Umgebungen oder kreative Varianten entwickelt werden sollen.
In vielen Fällen bietet deshalb die Kombination aus professionellem 3D-Rendering und generativer KI den größten gestalterischen Spielraum.